Reisefoto_Frank_Bienewald

Aufbruch ins Ungewisse

Frank Bienewald, Fotograf  und Physiotherapeut aus Dresden, bringt in faszinierenden und opulenten Bildern die überwältigenden Eindrücke einer Fahrradfahrt nach Indien auf die große Leinwand.

Im September 2000 kaufte er sich ein billiges gebrauchtes Fahrrad, um mit eigener Kraft und erlebnisgerechter Geschwindigkeit nach Indien zu kommen. Das Fahrrad stellte sich als ein Transportmittel mit einer optimalen Geschwindigkeit heraus. Die Seele kann beim Reisen mithalten und wird nicht in kurzer Zeit mit viel zu vielen unverständlichen Eindrücken zugeschüttet.

Sicher war es mit Gegenwind, Schneestürmen, Wüsten, endlosen Anstiegen, schlechten Strassen, aggressiven Hunden, Steine werfenden Kindern und rücksichtslosen LKW-Fahrern nicht immer die pure Erholung, aber die unglaubliche Gastfreundschaft der Menschen vor allem in den islamischen Ländern, traumhaft schöne Landschaften, Basare und Moscheen wie aus 1001 Nacht und nicht zuletzt ein Hauch von Abenteuer machten viele Unannehmlichkeiten wieder wett.

Eigentlich wollte er sein Rad nach der Ankunft in Indien verschenken. Doch 20 Monate später trifft Bienewald mit diesem Rad wieder in Dresden ein! Nach 35.000 km! Dazwischen liegt eine faszinierende Radreise über den Balkan, die Türkei, Iran und Pakistan nach Indien. Der Hauptkamm des Himalaya wird überquert und nach der Rückfahrt über Kaschmir fährt Frank Bienewald ausgerechnet am 11. September 2001 über die pakistanische Grenze. Umkehr nach Nepal und West-Ost-Durchquerung, danach die Ostküste entlang nach Südindien und an der Westküste wieder hoch.

Nach 35.000 km in 20 Monaten wieder zuhause, trifft ihn der „Kulturschock“ Europa mit voller Wucht. Es endete eine faszinierende Reise durch verschiedenste Kulturen, die ihm viele neue Einblicke eröffnete, aber auch so manche Illusion verschwinden ließ. Das ganze Abenteuer erleben Sie in einem packenden Live-Vortrag!

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Eisbären

In Kanada nennen sie ihn „Mr. Polar Bear“

Seit nunmehr fast zwanzig Jahren reist Norbert Rosing in den kanadischen Norden, um die Tiere und die Natur des weiten Landes zu fotografieren und zu dokumentieren. Insbesondere der Lebensraum und das Leben des größten Landraubtieres der Welt, des Eisbären, haben ihn in den Bann geschlagen. Auf mehr als fünfzig Reisen reiste er tausende Kilometer auf Motorschlitten, Booten, Hubschraubern, Flugzeugen, ATV`s und zu Fuß durch das Land, das keine Zäune kennt.

Seit knapp zehn Jahren bereist Norbert Rosing auch die europäische Arktis, Spitzbergen. Auf Expeditionsschiffen sucht er auch hier nach Eisbären, Elfenbeinmöwen, Vogelkolonien und der einzigartigen Landschaft.

Der Herbst verwandelt die Natur und überzieht die Landschaft in goldenen Farben. Schneehasen und Füchse stellen sich auf den nahen Winter ein und die Eisbären sammeln sich an der Küste der Hudson Bay um auf das Zufrieren des Meeres zu warten. Norbert Rosing gelang es mit unendlicher Geduld intime Momente der weißen Riesen einzufangen. Sie kämpfen miteinander, spielen mit Zweigen, rollen sich im Schnee, Mütter säugen ihre Jungen. Große Bären spielen mit Schlittenhunden. Unglaubliche Momente! Am Schluss gefriert das Meer und die Bären ziehen auf das Eis hinaus.

Norbert Rosing folgt ihnen im Hubschrauber und fängt atemberaubende Bilder ein von grafischer Schönheit. Eisschollen im Gegenlicht, auf denen die Bären nach Seehunden suchen. Wenn die Bären abgewandert sind beginnt die wirklich stille Winterzeit im Norden. Der Vollmond erhellt die Nächte und am Himmel tanzen geisterhaft die Polarlichter. Kein Mensch kann sich dieser Faszination entziehen. Gänsehaut inklusive!

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Norbert Rosing – Der Profi

Drei berufliche Karrieren durchlief Norbert Rosing bevor er sich entschloss, 1992 das Hobby zum Beruf zu machen und ist seitdem als professioneller Tier- und Naturfotograf weltweit unterwegs.

Er startete als Kaufmann, dann Soldat, dann Krankenpfleger. Es war eine tiefgreifende Entscheidung, die das ganze Leben beeinflussen sollte. Ende der 80iger Jahre startete er mit dem Thema: Im Reich der Eisbären. Dieses Thema wird bis heute weitergeführt. Es öffnete ihm die Türen zu den wichtigsten Magazinen und Buchverlagen der Welt. Über 20 Geschichten erschienen im National Geographic Magazin USA und Deutschland.

Ebenso fasziniert wie von der Arktis ist er aber auch vom Yellowstone Nationalpark und von der Natur vor der Haustür hier in Deutschland. Von allen Themen erschienen und erscheinen Bücher, Kalender, DVD`s ect.

Das Geheimnis des Erfolges ist vielleicht das geschulte Auge und die Hartnäckigkeit an einem Thema zu bleiben und Teil des Themas zu werden. Er trat in mehreren TV Talkshows auf. Vorträge hält Norbert Rosing seit vielen Jahren, erhielt Preise bei renommierten Wettbewerben und ist als Juror gefragt. Als Schirmherr ist er maßgeblich am HORIZONTE Umweltfoto Festival im Ostseeheilbad Zingst beteiligt.

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